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Dieser Artikel oder Absatz stellt die Situation in Deutschland, Österreich und der Schweiz dar. Hilf mit, die Situation in anderen Staaten zu schildern.

In diesem Artikel oder Abschnitt fehlen noch folgende wichtige Informationen: Leider überhaupt kein Kontext. Die Haustür ist nicht nur irgendeine Tür, sondern Teil des Eingangsbereiches, dem Architekten zu allen Zeiten weitaus mehr Überlegungen gewidmet haben, als hier dargestellt wird. Etliche Baustile definieren sich u.a. über die Position des Eingangsbereiches in der Fassade. Frank Lloyd Wright hat die Haustüren, damit die Bewohner sich geschützt fühlen, versteckt. Auch nichts über Haustürüberdachungen, portes cochères, Haustüren, die (wie z.B. bei amerikanischen Craftsman oder Ranch Houses) tief zurückgesetzt sind. Hilf der Wikipedia, indem du sie recherchierst und einfügst.

Haustür in Stralsund, Ossenreyerstraße 2
Bei vielen Architekturstilen führt die Haustür nicht unmittelbar ins Freie, sondern in einen Bereich, der in irgendeiner Weise überbaut oder überdacht ist.
Klöntür
Haustür eines Bauernhauses von 1884
Haustür eines Altbaus in Köln-Deutz aus der Gründerzeit

Eine Haustür ist

bei einem Einfamilienhaus oder Reihenhaus die vom Gemeindegrund oder Grundstück in das Haus führende Tür.
bei einem Mehrparteienhaus die vom Gemeindegrund oder Grundstück in die gemeinschaftlich genutzten Teile (Hausflur, Stiegenhaus; bei Wohnungseigentum das Gemeinschaftseigentum) führende Tür (in Österreich auch Haustor genannt).

In Mehrfamilienhäusern mit gemeinsamer Erschliessung besitzt jede Nutzungseinheit eine eigene Wohnungstür.

Manche Haustüren sind mit Rampe für den Transport schwerer Lasten oder für barrierefreien Zugang versehen, oft als zweiter Gebäudezugang. Bei Umbauten von alten Häusern mit Hochparterre wird manchmal auch ein zweiter, ebenerdiger Eingang und Zugang zum Aufzug eingebaut.

Im allgemeinen Sprachgebrauch werden die Begriffe Haustür und Wohnungstür oft nicht sauber getrennt, obwohl sie rechtlich eigenständig zu bewerten sind.[1][2]

Notausgang-Türen sind mitunter nur von innen zu öffnen.

Inhaltsverzeichnis

1 Haustür vs. Wohnungtür im Mehrparteienhaus

1.1 Gemeinschafts- oder Einzeleigentum

2 Schließanlage
3 Materialien
4 Verriegelung
5 Stile
6 Maße und Einbausituation
7 Weblinks
8 Einzelnachweise

Haustür vs. Wohnungtür im Mehrparteienhaus

Gemeinschafts- oder Einzeleigentum

Bei Mehrparteienhäusern ist die Haustür als Zugangskontrolle ausschließlich dem allgemeinen Bereich zuzurechnen; ihre Wartung bzw. Instandsetzung obliegt der Hausverwaltung beziehungsweise den Eigentümern gemeinsam. Das Privateigentum beginnt erst an der Innenseite der Wohnungstür, welche in Deutschland dem Sondereigentum zuzurechnen ist.[2]

Schließanlage

Haustür und Wohnungtür schließt meist ein Sicherheitsschlüssel. Bei modernen Häusern wird oft eine Schließanlage verwendet, wobei mit demselben Schlüssel sowohl Haus- als auch Wohnungstüre, manchmal auch Briefkasten und eventuell Gemeinschaftsräume geschlossen werden können.

Materialien

Haustüren werden im deutschsprachigen Raum heute überwiegend aus Kunststoff, Aluminium und Holz gefertigt, oft mit Glaseinsatz. Auch Kombinationen von Holz und Aluminium sowie Kunststoff und Aluminium werden verwendet, die jeweils die Vorteile der beiden benutzten Materialien verbinden. Kunststoff-Haustüren sind preiswert und pflegeleicht. Die Verriegelungsmöglichkeiten entsprechend denen der anderen Materialien. Die Farbgebung erfolgt durch Folienkaschierung, ist jedoch eingeschränkt. Kunststoff-Haustüren werden meist nur in vorgegebenen Größen angeboten. Aluminium-Haustüren verbinden hervorragende Wärmedämmung mit Robustheit und Designvielfalt. Die weitgehend unbeschränkte Farbgebung erfolgt über Pulverbeschichtung. Haustüren aus Holz werden sowohl aus Nadelhölzern wie Kiefer, Fichte und Lärche gebaut, als auch aus Harthölzern wie Eichenholz, Meranti oder Eukalyptus globulus.[3]

Verriegelung

Neu eingebaute Haustüren werden im deutschsprachigen Raum heute oft mit einer dreifachen Sicherheitsverriegelung ausgestattet, bei der beim Abschließen der Tür zusätzlich zum Riegel zwei Bolzen oder Stahlschwenkhaken auf der Schlossseite in die Zarge greifen. Bei einer Fünffach-Verriegelung kommen noch zwei weitere Haken oder Bolzen hinzu.

Anstatt einer Kette kann bei Bedarf ein Türfänger oder eine Türspaltsicherung integriert werde. Durch Drehen eines Knopfs auf der Innenseite kann die Tür zunächst nur einen Spalt weit geöffnet werden, um zu prüfen, ob man den Außenstehenden einlassen will oder nicht.

Ein elektrischer Türöffner ist ein elektromagnetischer Mechanismus, der das Schließblech einer unverriegelte Tür durch einen elektrischen Impuls freigeben und die Tür für Besucher öffnen kann. Die Tagesfallenfunktion gibt durch Betätigung eines kleinen Stifts oder Knopfs das Schließblech durchgehend frei.

Für einen erhöhten Einbruchschutz sollten Profilzylinder nach DIN 18252 verwendet werden, die im verbauten Zustand höchstens 3 mm vorstehen und Einbrechern das Öffnen der Tür erschweren.[4]

Die Widerstandsklasse („Resistance Class“, RC) der Türe bezeichnet die Widerstandsfähigkeit gegen Auf- und Einbruch.

Stile

In Altbauten entsprechen zeitgenössische Haustüren zumeist dem Baustil des Hauses. In Deutschland sind das typischerweise aus der Zeit von vor dem 1. Weltkrieg die Gründerzeit und danach folgend die Epoche des Jugendstils, regional unterschiedliche Merkmale können dabei auftreten. Markant sichtbar sind heute noch Türen aus der Nachkriegsmoderne der 1950er und 1960er Jahre.

Maße und Einbausituation

Haustüren werden gewöhnlich als Anschlagtüren mit einer lichten Weite von etwa 85 bis 90 cm vorgesehen, um Möbel, Öl- und Wassertanks und andere große Gegenstände ins Haus befördern zu können. Große Mehrfamilienhäuser haben auch noch breitere Eingangstüren.
Der Öffnungsflügel von doppelflügligen Türen ist häufig deutlich schmaler, für große Gegenstände kann zusätzlich der Standflügel geöffnet werden.

In Ländern wie den Niederlanden und Italien kommen in städtischen Wohngebäuden traditionell teilweise schmale und steile Treppen vor. Um die Haustüre platzsparend an beliebiger Stelle des Treppenhauses zu positionieren, ohne ein Podest vorsehen zu müssen, werden dann oft zweiflüglige Türen mit Flügelbreiten von teilweise nur 40 cm verwendet. Wäre der Flügel breiter, so wäre es nötig, auf der Treppe rückwärts hinabzuschreiten, um den Flügel am Körper vorbeischwenken zu lassen.

In Deutschland fordern die Regeln des Arbeitsschutzes, dass die Tür immer zu einem Podest hin schwenkt, dessen Tiefe mindestens der Breite der Türe entspricht; entsprechendes ist in DIN formuliert.

Siehe auch: Öffnungsrichtung von Türen

Weblinks

Wiktionary: Haustor Ã¢Â€Â“ Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise

↑ Wohnungseigentum (Abschnitt Türen)

↑ a b Haustür

↑ Haustüren aus Kunststoff, Aluminium oder Holz: Materialien im Vergleich bauen.de Ratgeber. Abgerufen am 17. Juni 2015

↑ Moderne Haustüren müssen mehrere Anforderungen erfüllen. ZBO – Zentrale Bau Organisation, abgerufen am 25. August 2016. 

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